Die heiligen Schriften      Studienhilfen  | Suchen  | Optionen  | markiert  | Hilfe  | Deutsch 
Drucken   < Zurück  Weiter >
JOSEPH SMITH—LEBENSGESCHICHTE
AUSZÜGE AUS DER LEBENSGESCHICHTE DES PROPHETEN JOSEPH SMITH
  20 Nochmals verbot er mir, mich einer von ihnen anzuschließen; und noch vieles andere sagte er mir, was ich zu dieser Zeit nicht niederschreiben kann. Als ich wieder zu mir kam, fand ich mich auf dem Rücken liegen, den Blick zum Himmel gerichtet. Als das Licht verschwunden war, hatte ich keine Kraft; ich erholte mich aber bald so weit, daß ich nach Hause gehen konnte. Und als ich mich gegen den offenen Kamin lehnte, fragte mich die Mutter, was los sei. Ich antwortete: „Schon gut, alles ist in Ordnung, mir ist ganz wohl zumute.“ Dann sagte ich zu meiner Mutter: „Ich habe für mich selbst herausgefunden, daß der Presbyterianerglaube nicht richtig ist.“ Der aWidersacher muß wohl schon seit meinen frühen Lebensjahren gewußt haben, daß ich dazu bestimmt war, sein Reich zu stören und zu beunruhigen; warum hätten sich sonst die Mächte der Finsternis gegen mich verbinden sollen? Warum sonst die bGegnerschaft und Verfolgung, die sich gegen mich erhoben, fast noch in meiner Kindheit?

Fußnoten
20a
b
2 Ne 2:11.
  11 denn es muß notwendigerweise so sein, daß es in allen Dingen einen aGegensatz gibt. Wenn nicht, mein Erstgeborener in der Wildnis, könnte Rechtschaffenheit nicht zustande gebracht werden, auch nicht Schlechtigkeit, weder Heiligkeit noch Elend, weder Gutes noch Böses. Darum muß es notwendigerweise so sein, daß alles aus Teilen zu einem Ganzen zusammengesetzt ist; denn wäre etwas von nur einerlei Beschaffenheit, müßte es notwendigerweise wie tot verbleiben und hätte nicht Leben noch Tod, noch Verweslichkeit, noch Unverweslichkeit, Glücklichsein noch Elend, weder Empfindung noch Empfindungslosigkeit.
LuB 58:2–4.
  2 Denn wahrlich, ich sage euch: Gesegnet ist, wer ameine Gebote hält, sei es im Leben oder im bTod; und wer in cDrangsal dtreu ist, dessen Lohn im Himmelreich wird um so größer sein.