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DAS ZWEITE BUCH NEPHI
2. KAPITEL
  15 Und damit er nun seine ewigen aAbsichten, was den Zweck des Menschen betrifft, zuwege bringen konnte, nachdem er unsere ersten Eltern erschaffen hatte und die Tiere des Feldes und die Vögel in der Luft und kurzum alles, was erschaffen ist, mußte es notwendigerweise so sein, daß es Gegensätze gab; selbst die bverbotene cFrucht im Gegensatz dzum Baum des Lebens, die eine war süß und die andere bitter.

Fußnoten
15a
Jes 45:18.
Al 42:26.
  26 Und so bringt Gott seine großen und ewigen aAbsichten zustande, die bvon Grundlegung der Welt an bereitet sind. Und so kommt die Errettung und die Erlösung des Menschen zustande und auch seine Vernichtung und sein Elend.
Mose 1:31, 39.
  31 Und siehe, die Herrlichkeit des Herrn war auf Mose, so daß Mose in der Gegenwart Gottes stand und mit ihm von aAngesicht zu Angesicht redete. Und der Herr, Gott, sprach zu Mose: Für meinen eigenen bZweck habe ich dies alles gemacht. Hier ist Weisheit, und sie verbleibt in mir.
b
Gen 2:16–17.
Mose 3:17.
  17 aber vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, davon sollst du nicht essen; doch du magst dich aselbst entscheiden, denn das ist dir gewährt; aber bedenke, daß ich es verbiete, denn ban dem Tag, da du davon ißt, wirst du sicherlich csterben.
c
Gen 3:6.
Al 12:21–23.
  21 Was bedeutet die Schriftstelle, die besagt, Gott habe im Osten des Gartens von aEden bKerubim und ein loderndes Schwert aufgestellt, damit nicht unsere ersten Eltern hineingingen und von der Frucht des Baumes des Lebens äßen und immerdar lebten? Und so sehen wir, daß es für sie gar keine Möglichkeit gab, immerdar zu leben.
d
Gen 2:9.
1 Ne 15:22, 36.
  22 Und ich sagte ihnen: Das ist eine Darstellung des aBaumes des Lebens.
Al 32:40.
  40 Und so könnt ihr, wenn ihr nicht das Wort nährt und mit gläubigem Auge nach seiner Frucht ausschaut, niemals die Frucht vom aBaum des Lebens pflücken.