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DAS ZWEITE BUCH NEPHI
2. KAPITEL
  13 Und wenn ihr sagt, es gebe akein Gesetz, so sagt ihr auch, daß es keine Sünde gibt. Wenn ihr sagt, es gebe keine Sünde, so sagt ihr auch, daß es keine Rechtschaffenheit gibt. Und wenn es keine Rechtschaffenheit gäbe, so gäbe es kein Glücklichsein. Und wenn es weder Rechtschaffenheit noch Glücklichsein gäbe, so gäbe es weder Strafe noch Elend. Und wenn es all dies nicht gibt, so bgibt es keinen Gott. Und wenn es keinen Gott gibt, so gibt es uns nicht, auch die Erde nicht; denn es hätte keine Erschaffung geben können, weder dessen, was handelt, noch dessen, worauf eingewirkt wird; darum hätte alles vergehen müssen.

Fußnoten
13a
2 Ne 9:25.
  25 Darum hat er ein aGesetz gegeben; und wo bkein Gesetz gegeben ist, da gibt es keine Strafe; und wo es keine Strafe gibt, da gibt es keinen Schuldspruch; und wo es keinen Schuldspruch gibt, hat die große Barmherzigkeit des Heiligen Israels wegen des Sühnopfers Anspruch auf sie; denn sie sind durch seine Macht befreit.
b
Al 42:13.
  13 darum konnte gemäß der Gerechtigkeit ader Plan der Erlösung nicht anders als nur unter den Bedingungen der bUmkehr des Menschen in diesem Bewährungszustand, ja, diesem Vorbereitungszustand, zuwege gebracht werden; denn anders als unter diesen Bedingungen konnte die Barmherzigkeit nicht wirksam werden, wenn sie das Werk der Gerechtigkeit nicht zerstören sollte. Nun kann das Werk der Gerechtigkeit nicht zerstört werden; denn sonst würde Gott caufhören, Gott zu sein.