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DAS ZWEITE BUCH NEPHI
2. KAPITEL
  11 denn es muß notwendigerweise so sein, daß es in allen Dingen einen aGegensatz gibt. Wenn nicht, mein Erstgeborener in der Wildnis, könnte Rechtschaffenheit nicht zustande gebracht werden, auch nicht Schlechtigkeit, weder Heiligkeit noch Elend, weder Gutes noch Böses. Darum muß es notwendigerweise so sein, daß alles aus Teilen zu einem Ganzen zusammengesetzt ist; denn wäre etwas von nur einerlei Beschaffenheit, müßte es notwendigerweise wie tot verbleiben und hätte nicht Leben noch Tod, noch Verweslichkeit, noch Unverweslichkeit, Glücklichsein noch Elend, weder Empfindung noch Empfindungslosigkeit.

Fußnoten
11a
LuB 29:39.
  39 Und es muß notwendigerweise so sein, daß der Teufel die Menschenkinder aversucht, sonst könnten sie nicht für sich selbst handeln; denn bwenn sie nie das Bittere hätten, könnten sie das Süße nicht kennen—
LuB 122:5–9.
  5 Wenn von dir gefordert wird, Drangsal durchzumachen, wenn du unter falschen Brüdern in Gefahr bist, wenn du unter Räubern in Gefahr bist, wenn du auf dem Land oder Meer in Gefahr bist,